Was Politik

AchtungProvokant … 

Entschuldigung

Halt’s Maul 

und so Lan!

Ausdrücke.

Bisschen Krass.

Komisch geschrieben?

Ist mir egal.

Geh halt weiter,

typisch Deutsch,

ist auch das.

Thema Politische Korrektheit.

Ist mir so bums

Wer du Bist.

Woher du kommst.

Was du isst.

Wie du sprichst …

Was du sagst,

was du fühlst.

Was du willst

Und was nicht … 

Nur dein Vorname

oder wie du willst

dass man dich kennt 

oder nennt.

Politische Korrektheit?

Bei dem was abgeht

Ist es schon ein bisschen unfair

Dass man zum Beispiel 

den einen oder anderen Politiker

Nicht mal mehr „Behindert“ 

nennen darf

Politische Korrektheit?

Korrekt,

es geht um Worte 

um Sprache

Nicht um Blut

Oder Rasse

Beruf

Klasse

Eigentlich um verstehen.

Um Akzeptanz 

hauptsächlich

Zusammen leben …

Muss sowas denn 

ein Thema sein 

heut zu tage 

hier zu Lande? 

Mit Internet

und alles 

und allem 

weltweit?

Döner mit Pommes 

Süss Sauer

Überall

Was für Politische Korrektheit?

Es gibt einfach zu viel Ignoranz.

Ich darf schlecht über Deutschland reden,

es ist auch mein Land.

Nur der Unterschied zu mir ist, 

Ich bin Ausländer. 

Also darf ich auch mal zu einem anderen „Dummer Kanacke!“ sagen.

Mittlerweile gibt es ja 

jetzt mehrere Kategorien

Klassen

da man ja jetzt noch die Gruppe ‚Flüchtlinge‘ 

zählt. 

Wir sind nicht mehr die unbeliebtesten 

was?

Warum?

Weil wir Deutsch reden?

Deutsch denken und uns manchmal, Deutsch benehmem?

Zum Glück gehört uns noch die Nacht

da ja Freie Menschen 

die aus Kriegsgebiete flüchten

ab 22:00 

Nachtruhe haben

Eingesperrt

Schlafen!

Ja

Auch das 

ist Deutschland

Deutsch sein … 

Sagt wer?

Ist der nicht schon tot?

Deutschland …

Es ist trotzdem mein Zuhause, genauso wie Italien. 

Dort

bin ich ebenfalls 

Ausländer 

da ich hier aufgewachsen bin

Also 

‚der Deutsche‘

sozusagen

Deutsche Schule und so

Obwohl ich dort geboren bin

Juckt des irgendwen

Alle …

Und trotzdem … 

Dumm …

Deutsches Verhalten generell,

Deutsches Denken,

Deutscher Humor … 

Pünktlichkeit …

Das fehlt mir eigentlich 

so in jedem Land

Ja … 

Deutschland ist halt schon echt Geil.

Deutsche generell.

Cooles Volk.

Manchmal zu Cool.

Wie jeder halt.

Einige Sachen, naja,

sagen wir, 

sind in anderen Ländern auch nicht schön. 

Könnte man auch mal abschaffen … 

Ist auch gemütlicher gell … 

Einfach mal ablenken.

Schau mal!

Ein kleiner blauer Elefant 

im Fernsehen.

Scheiß drauf!

Meine Meinung zum Thema Politik?

Ist doch mir bums.

Sagen doch alle hier oder nicht?

Ist das nicht Integrationspolitik, sprich 

wiederholen wie man hier so spricht?

Nein, 

Nein.

Es gibt derart Kunstvoll kreierte Sätze von Menschen die von so weit weg stammen, die versteht ihr nicht auch wenn sie jetzt auf Deutsch sind. 

Zuhören, Lesen. Nicht Fehler suchen, korrigieren. Es muss nicht ALLES PERFEKT sein. 

Politisch korrekt?

Wenige.

Viele nicht.

Deutsche nicht. 

Italiener auch nicht

Türken, Albaner, Russen, Inder, Iraker, Afghanen, Polskas und weiß wer noch auch nicht.

Das sind nur ein paar der Länder, wo meine Jungs und Bro’s herkommen. 

Aber wir waren halt alle zusammen, sagen wir, hinten im Bus. Da lernt man sich kennen und vor allem, Verstehen. Es gibt andere Gemeinsamkeiten, außer Sterben

und der Farbe unseren Blutes.

Ist doch uns egal ob du Deutscher bist. Einfach nur Höfliches, Respektvolles Miteinander. 

Respekt.

Was für Politik?

Als ob es irgendjemand hier juckt

Wie du sprichst

Mach dich verständlich

Von mir aus 

wie der Italiener

Sprich mit deinen Händen

Heb den Mittelfinger

Wenn du kein Deutsch sprichst

Und irgend einer

mit dir schimpft …

Sagt man doch.

‚Nicht denken, tun … 

Tun, auch so ein Wort … 

Deutsche Grammatik!

Ach komm … 

Geh weiter,

Wann darf man ‚Fick dich!“ sagen???

Nach dem Wort ‚Höflich‘

kommt irgendwann ‚Mensch‘ …

Provokation?

Oh nein, nur ein Text, eine Erklärung, ein Versuch. 

Deine Meinung,

Ist mir Wayne 

Oder doch Wurst?

Sorry

Das ich einfach mal kurz

eure Sprache 

hier herbums 

Eure Worte 

zerlege

Und sie euch 

um die Ohren haue 

Ich liebe die Deutsche Sprache …

Spiele mit ihr 

sehr gerne …

Aber Sorry nochmal

International 

für „Entschuldigung“

Falls sich irgendwer

Verletzt fühlt … 

Siehe da

Eine weitere Gemeinsamkeit

Außer rotes Blut … 

Gefühle

Was??? 

Nein Nein

Distanz

Gleichgültigkeit

Anonyme Nachbarschaft

Ghetto’s

Als Wohnsiedlung getarnt

Und ja … 

Aus dem Teil Deutschlands

Wo ich herkomme

Trainieren Nazis im Wald …

Und wir Kanacks 

Ficken ihre Frauen 

in dieser Zeit … 

Politische Korrektheit

Integration … 

Integriert doch mal „Ficken“

als offizielles Wort … 

Dann reden wir nochmal

Über Politisch 

Korrekt … 

Nur ein Text … 

Oder sagt man jetzt

Schmähgedicht?

Nein … 

Das wäre etwas härter … 

Oder nicht?
Vincenzo Dei Leoni

Das darf er nicht

Einfach nur eine kleine Story. Was passieren kann, wenn man die falsche Lady anlangt … 

Der achtzehnte Geburtstag meiner kleinen Cousine, nennen wir sie mal Maria. Hat eine Überraschungsparty bekommen und Überraschung, ich, der große Cousin aus Süditalien, taucht auch nachts um Ein Uhr auf. 

Erst mal ein stück Kuchen, ein zwei Wodka hinterher und danach ein bißchen mit meiner kleinen Cousine reden. Fragen, wie es ihr denn so geht. Alles ok. Gut. Also frage ich sie, wo denn eigentlich Giulia ist. Giulia ist ebenfalls unsere Cousine und genau so alt wie Maria. Eigentlich, waren die zwei ständig zusammen. Und jetzt geht’s los … 

Sie hat einen neuen Freund, Türke. Er verbietet ihr den Kontakt zu ihren Verwandten. Sie ist entweder bei ihm oder zuhause. Bei jeder Kleinigkeit, rastet er aus, schlägt sie Grün und Blau. Ich frag nur, „Wie heißt der Typ?“ 

Nennen wir ihn hier einfach mal Serkhan. Seinen Nachnamen, tipp ich nebenbei auf mein Handy. 

„Woher?“, frag ich noch. 

Und zack weiß ich wo der Penner ungefähr wohnt. Weiß die Stadt und dass er Gegenüber einer Eisdiele wohnt. Meine kleine Cousine Maria, erzählt immer noch, was er für ein Riesen Arschloch ist. Spritzt sich Anabol und so nen Scheiß. 

Als Maria die Beiden mal besucht hatte, ist Giulia die Fernbedingung auf den Boden gefallen. Er packte Giulia, zerrte sie in ein Zimmer und schloss die Türe. Prügelte erst auf sie kurz ein, kam aus dem Zimmer, packte Maria und warf sie aus der Wohnung. Giulia liebt ihn und will ihn nicht verlassen. 

„Ok, genug! Sorry Maria, ich muss los!“

Alle gleich „Nein! Der ruft die Bullen! Der zeigt dich an!“ 

Das bezweifle ich ganz stark … 

Will ja nur mal mit ihm reden. 

Und die sagen mir, das er seine Wohnung im Haus der Eltern hat. 

Meine erster Gedanke, gut, Einfamilienhaus, schränkt die Suche schon mal ein. 

„Der Vater ist so ein Typ mit zwanzig Anwälte! Du kannst da nicht Nachts um zwei klingeln!“.

Ich fick ihn, seine Söhne, seine Frau und seine zwanzig Anwälte! 

Ich steh auf und verabschiede mich höflich, fahr los. 

Eine Stunde später, fahr ich quer durch seine Ortschaft. 

Yes, da ist die Eisdiele und Gegenüber, mehrere Einfamilien-, Mehrfamilien- und Reihenhäuser, super. 

Ich parke in einer Seitenstrasse, steige aus und zünde mir erst mal eine Zigarette an, lauf halt mal los. Schau nochmal auf mein Handy, wie der Vixxer noch mal heißt? 

Erstes Haus, Nein. Zweites, Auch nicht. Das dritte, Mehrfamilienhaus, ich schau halt mal auf die Klingel. 

Volltreffer! Drei verschiedene Vornamen aber alles die gleiche Familie, da steht doch dem Vixxer sein Name, und ich läute. 

Warte zehn Sekunden, nochmal, etwas länger. 

Nichts. 

Nochmal, nichts. 

Gut, nächster Stock, seine Eltern. 

Es geht das Licht im Treppenhaus an und zack, geht die Türe vor mir auf. Gut, bin schonmal im Treppenhaus. 

Mich begrüsst eine Frau Mitte Vierzig im Morgenmantel, fragt was ich wolle. 

„Ihren Sohn sprechen!“

„Es ist halb drei“, sagt sie nur. 

Ich frage nach ihrem Mann, da es respektlos von mir wäre, mit seiner Frau zu diskutieren. 

Zwei Sekunden später steht ein circa zwei Meter, schlecht gelaunter Türkischer Mann im ersten Stock und brüllt, was ich wolle. 

„Komm kurz runter, ich erkläre es dir!“ 

Er kommt und ich weiß schon exakt, wie ich ihn wo dagegen klatsche. Aber ich will ja erstmal reden. Hätte aber auch kein Problem anders zu reagieren, da die mich ja nicht kennen und kaum einer weiß, das ich überhaupt in Deutschland bin. Er bleibt vor mir stehen und meint, „Verlassen sie mein Haus, kommen Sie morgen früh wieder!“

Ich fang mal an, sage ihm, dass es um seinen Sohn geht, um dessen Freundin genauer gesagt. Ich frage ihn, ob er Giulia kennt. 

Er nickt und sagt, „Ja, ein braves Mädchen, sie ist oft bei uns.“ 

Seine Ehefrau, die sich inzwischen auf die Treppe gesetzt hat und uns zuhört, nickt und bestätigt, „Ja, brave Mädchen.“

„Ja, braves Mädchen“, sage ich und fahre fort. 

„Ihr Sohn schlägt sie!“

Ergänze ich sofort. 

„Das darf er nicht!“

direkt danach. 

„Das glaube ich Ihnen nicht, wer sind Sie?“ 

„Ich bin ihr großer Cousin, Giulia, ist meine kleine Cousine. Ich lebe nicht in Deutschland. Ich bin ihretwegen aus Italien gekommen um erstmal mit Ihnen und Ihrem Sohn zu reden.“ 

Die Eltern schütteln den Kopf. Sind schockiert.

„Sind sie sicher?“

Fragt er mich. 

„Meinen sie ich fahre zweitausend Kilometer einfach so?“ 

Frage ich ihn. 

„Hören Sie“, sage ich. 

„Es geht nicht um ihren Sohn für mich, es geht um meine kleine Cousine. Es würde mich sehr freuen, morgen zu erfahren, dass er sich bei ihr Entschuldigt hat, da sich die beiden ja anscheinend lieben. Er soll es nicht mit einer Rose tun, fahren Sie mit ihrem Sohn zum Juwelier, eine schöne Kette, die passenden Ohrringe, keinen Ring!

Erklären Sie ihm davor noch, dass dies seine letzte Chance ist, sich als Mann zu verhalten und erklären Sie es ihm so, dass ich nicht noch einmal hier her fahren muss.“ 

Wir reden noch weitere zehn Minuten in denen mir die Eltern versichern, mit ihm zu reden und entschuldigen sich tausendfach dafür, mir solche Umstände gemacht zu haben. 

Sie wissen ja nicht, dass ich schon seit drei Wochen hier bin, eigentlich gerade wieder zurück nach Deutschland ziehe und von dem ganzen, bis vor einer Stunde, nichts wusste. 

Ich glaube nicht, dass seine Eltern so begeistert waren, dass Nachts um halb drei ein Italiener am Elternhaus klingelt und mal kurz und freundlich sagt, was Sache ist. Auch noch einen Vorschlag macht, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Ich glaube, er bekommt erstmal von seinem Vater, so richtig auf’s Maul. Seine Mutter, wird ihm auch noch zwei, drei verpassen wollen. Er, wird wohl lernen, dass wenn man eine Frau schlägt, man sich nie sicher sein kann, was und wer eigentlich dahinter steht. Welcher Familie sie angehört, oder auch nur befreundet ist. Egal, ob sie jetzt Giulia oder Jennifer heißt. Bevor man eine Frau schlägt, sollte man sich fragen, was danach den alles einem selber passieren könnte … Ist ja nicht immer gesagt, dass dir ein höflicher Italiener nachts um halb drei erklärt, „Das darfst du nicht! Mach das lieber nicht noch einmal …“  

Am Haus deiner Familie klingelt … Alleine … 

Ich glaube, die werden sich jetzt einige seltsame, nicht schöne Gedanken machen. Klischees anzweifeln. Er wird sie auf Händen tragen und seine Eltern, wenn sie auch schon vorher zu ihr höflich waren, werden jetzt, noch höflicher sein. 

Ich hoffe tief in mir, sie trägt morgen keinen Schmuck … 

Ich muss nicht in Deutschland bleiben, ich kann morgen schon los … Italiener, 100% … Immer höflich bleiben, bin ich aber nicht so der Typ … Sein Glück, dass er anscheinend nicht zuhause war. Vielleicht hätte ich ja dann, einfach nur abgedrückt, ohne Buona Sera und erklären … 

Buona Notte, per sempre … 

Kein Arrivederci. 
Vincenzo Dei Leoni 

Das Wort Negare

Als Erklärung auf DeutschNegare

Übersetzung ganz leicht

Negare

Ablehnen

Wie einen Antrag

Stempel drauf

Nein sagen

Abgelehnt

Weiter geht’s

Negare

Nicht unbedingt

Kann auch eine andere Bedeutung haben

Abstreiten

Nicht die Wahrheit sagen … 

Negare

Kann sein

Es ist eine lüge 

Kann sein

Es ist die Wahrheit

Nur das sagt man keinem

Kann sein

Das Wort steht für Menschen

die einfach nur abgelehnt werden

Egal wo sie ankommen

Als Fremde gelten

Negare

Nicht akzeptieren

Nicht akzeptiert

Vielleicht auch das

Negare

Ausländer

Flüchtling

Touristen

und Gäste

Jeder der Fremd 

und nicht willkommen ist

kennt das Gefühl

Negare

Wenn’s dir ins Gesicht schlägt

Dir in einem Augenblick

All deine Würde nimmt

Dir ins Gesicht spuckt 

und sagt

Du nicht!

Negare

Abgelehnt

Und jetzt kommt ihr … 

Fragt mich persönlich sobald ich Deutsch rede

Bist du Deutscher?

Drei sekunden vorher

Sprechen du Deutsch?

Ich zerreiße dein Lexikon und schreib es dir Neu!

Negare

Ich sag einfach mal

What?

Und teste mal seinen kulturellen Hintergrund

Negare

Könnte auch eine alternative für

FTP stehen

Wobei FTP in diesem Falle

Liebe machen mit Beamten

bedeuten würde

Lass ich mal so stehen 

Negare

Einfach nichts zugeben

Negare

Als ob ich zum Beispiel Schreibfehler mache 

Auf Grammatik

Komma oder Punktsetzung

Scheisse

Quatsch

Negare

Vielleicht ist es Absicht

Vielleicht

Kann ich es einfach nicht

Akzeptieren

Toleranz

Das

Ist Negare nicht

Ich scheiss drauf

Negare

Vielleicht auch das

Warum ich das schreibe

Nur aus Spass 

Negare

Übersetzung ganz leicht

Übersetzt doch mal Geborgenheit

So, das man es in einer anderen Sprache begreift … 

Oder zeigt es einfach mal einem Menschen 

Wie sich Das

wohl anfühlt 

Wenn es sich als Gefühl um deinen ganzen Körper legt

Dich komplett umarmt

Sich jedes Haar aufstellt 

Trotz der wärme die man gerade fühlt

Bei Freunden

Zuhause

Einfach angekommen

Den Tränen genau so nah wie bei

Negare

Abgelehnt

Hau ab!

Dunkel

Kalt … 
Vincenzo Dei Leoni 

Ertrinkender Schmetterling 

Eigentlich nicht.Eigentlich übersetze ich meine Texte nicht. 

Warum dieses Stück?

Weil ich wieder an diesen Schmetterling denke … 

Ich schreibe es so, wie ich es auf Deutsch fühle … 

Auf den Felsen sitzend, höre ich dem Meer zu.

Alleine am Schreiben, ein Blatt Papier, einen Füller … 

Gedanken über mein Leben, meinen weg. 

Um wo anzukommen? Hier? … 

Ankommen? …  

Vielleicht sollte ich gehen. 

Hier, aufgeben … 

Das Meer ist genau vor mir, 

ein bisschen Wind, die Wellen.

Das Wasser Pechschwarz, 

sehr tief hier … 

Das Meer war so ruhig, 

als ich hier ankam … 

Wie ein Spiegel, 

und ich setz mich genau gegenüber … 

Vielleicht sind es ja meine Gedanken, 

die es so stürmisch machen … 

Denn immer stärker, 

schlagen die Wellen gegen die Felsen … 

Einige Tropfen fallen auf mein Papier während dem schreiben, 

die Tinte, verläuft sofort … 

Ich blicke nach vorne und merke, 

dass ich doch sehr nah am Ende der Klippen sitze.

Ich mach eine Pause vom Schreiben und schaue den Wellen zu. 

Nehme mir eine Zigarette, zünde sie an 

und höre einfach hin … 

Lasse meinen Blick frei schweben 

und auf einmal kommst du … 

Ein schöner Schmetterling fliegt fast gegen meinen Kopf.

‘Du fliegst aber betrunken,

oder vielleicht doch wegen dem Winde‘,

denke ich so für mich … 

Folge dem Schmetterling mit meinem Blick. 

Das Ende der Klippen, 

sah dieser nicht. 

Der Schmetterling fliegt jetzt 

ganz dicht über das Meer. 

Vielleicht betrunken, 

Vielleicht hat der Wind sie entführt.

‘Du bist viel zu nah am Wasser, 

flieg wieder zurück! ‘, 

ruf ich ihr zu doch sie hört mich nicht, 

sie kämpft … 

Sie scheint Schwierigkeiten zu haben, 

mit dem Wind. 

Die Wellen, 

ganz dicht an ihr dran. 

Doch dann geschieht es, 

ganz leicht … 

Vielleicht war es nur ein Tropfen, 

und sie fällt … 

Nicht mal fünf Meter, 

direkt vor mir … 

Tiefschwarzes Wasser, 

und sie … 

Es könnte auch ein Kind sein, ein Hund … 

Ich verlier keine Sekunde

und spring … 

Hab keine Angst vorm Meer, 

ich kann ja schwimmen … 

Sie hat ja gekämpft, 

ums Überleben. 

Ich wäre wohl auch gesprungen, 

wäre sie nicht vorbeigeflogen … 

Und das kalte Wasser, 

reißt mich raus aus meinen Gedanken. 

Es zieht mich direkt nach unten, 

bin noch zu nah an den Klippen.

Ich atme tief ein, 

tauch erstmal nach unten. 

Sehe kaum was, alles verschwommen, alles so dunkel. 

Einfach mal grob in eine Richtung, weg von den Felsen.

Ich tauch wieder auf und atme, 

schaue, ob sie noch da ist während mir die Wellen ins Gesicht schlagen. 

So wild, sah es gar nicht aus … 

Und wieder höre ich meine Gedanken … 

Unter mir Schwarz und vor mir die Klippen. 

Ich könnte mich jetzt umdrehen, 

und einfach schwimmen … 

Bis ich müde werde, 

und dann … 

Tauchst du wieder auf, reißt mich aus meinen Gedanken … 

Der Schmetterling, dich hätte ich ja fast vergessen … 

Ich nehme sie ihn die Hand und hebe diese aus dem Wasser. 

Ich weiß sehr wohl das man Schmetterlinge nicht anfassen darf, bitte verzeih mir. 

Während ich mit einem Arm aus dem Wasser zurück Richtung Felsen schwimme, 

fällt mir ein, dass es vielleicht besser wäre bis zu einem Strand zu schwimmen, 

da ich nur eine Hand frei habe, zum rausklettern. 

Doch ich weiß nicht, wie lange der Schmetterling noch durchhält, 

also muss ich da durch jetzt und schwimme weiter Richtung Felsen.

Die Wellen werden wieder höher und ich versuche zu warten, 

muss ja genau planen, wo ich dagegen knalle … 

Irgendwo, wo ich vielleicht gleich halt finde … 

Ich versuche es, 

und bin schneller draußen wie ich dachte … 

Irgendwie blute ich am ganzen Körper aber Schmerzen habe ich keine. 

Sind wohl nur Kratzer, paar kleinere Schrammen. 

Ich öffne ganz langsam meine Handfläche, 

wie sie daliegt, 

ganz nass … 

Ein Schmetterling darf doch nicht schwimmen, 

jetzt kannst du auch das … 

Ich kann nicht fliegen, 

vielleicht gibt sie mir einen Hinweis, 

falls mich mal der Wind entführt … 

Ich legte sie auf die Blüte einer wunderschönen Blume, 

so kann sie in Ruhe trocknen und dann wieder fliegen … 

Und beim Heim gehen stellte sich mir eine Frage … 

Wer hat hier eigentlich wem geholfen … 
Vincenzo Dei Leoni 

Unendlich, so wie der Wind

Lies lieber nicht, das Stück geht ewig, 

ich schreib es für dich … 

So wie der Wind, 

ein Sturm vor der Tür, 

ich nehm dich jetzt mit …

So wie es klingt, 

gehörst du zu mir, 

wie ein Gedicht, 

gehöre ich dir, 

so wie der Wind … 

So wie der Wind, 

verschwinden wir hier. 

Du kommst jetzt mit mir, 

mehr verrate ich dir nicht. 

Du vertraust mir, 

immer und Blind. 

So wie der Wind, 

fliegst mit mir mit, 

egal wohin … 

Du fliegst voraus

und dann wieder ich. 

Zwei freie Vögel, 

die lieben sich …

Wir zwei spielen während 

wir am flüchten sind. 

Wir zwei schauen, 

ja nicht mal mehr hin. 

So wie der Wind … 

So wie der Wind, 

der den Staub hebt, 

über die Wolken, 

nach Brasilien schwebt. 

Sich kurz dahin setzt

und dann wieder geht,

So wie der Wind …

So wie die Luft, 

den der Wind dreht, 

schmeisst du mich um

und fragst mich anschliesend, 

wie es mir denn geht. 

Als sei es ein Grund, 

mich jetzt zu verstehen, 

wenn du wüsstest warum, 

würdest du jetzt gehen, 

so wie der Wind … 

Wie ich mich fühle,

Wie es mir geht, 

frag lieber nicht.

Willst du nicht wissen, 

es ist wie der Wind …

Du siehst es nicht, 

doch er hat dich lieb

und das tut ihm weh.

Trägt dich für immer

auch wenn er unten ist.

So wie der Wind, 

ein unendliches Gedicht.

Sei lieber still und 

flieg mit mir mit… 

Träum lieber nicht … 

Sei wie der Wind, 

steh auf und geh …

Gehorche mir nicht, 

steh auf und tanz, 

Tanz nur für mich … 

Tanz nur für mich, 

als seist du der Wind … 

Tanz nur für mich … 

Schau mich nicht an 

während ich hinter dir schweb. 

Dreh dich nicht um, 

verzaubre mich nicht 

mit deinem Blick …

Sag mir bitte nicht, 

was du jetzt von mir denkst …

Ich liebe es … 

Wie du mich heimlich 

heimlich ansiehst, 

Schau mich jetzt an, 

und nehm‘ mir den Wind …

Ich will jetzt nicht gehen … 

Bleib bitte bei mir, 

ich bleib auch ganz still … 

So wie der Wind, 

als wären wir nicht hier … 

Bringt leider auch nichts, 

wir müssen schon gehen, 

hör auf zu spielen …

Es kommt jetzt ein Sturm, 

halt doch die Zeit still, 

Machmal wie der Wind, 

der nicht mal eine Sekunde lang steht, 

Doch manchmal heimlich …  

Er kann also auch, 

einfach nur Ruhen, 

doch das macht er jetzt nicht … 

Es ist halt der Wind … 

So wie der Wind … 

Unendlich schreib ich, 

schreib ich für dich, 

schreib dir dieses Lied … 

Eintausend Zeilen 

und als Titel dein Duft … 

Wie oft dachte ich, 

das ist doch dein Parfüm … 

Doch das war er nicht,

Der still und heimlich, 

in dieser Luft liegt. 

Bist ganz bescheiden, 

weisst nicht wie du riechst, 

du weisst es nicht …

Wie Argentinien, 

wenn die Rosen alle schön blühen, 

die Farbe sah ich, 

als deine Wangen glühten, 

ich folge deinem Duft … 

So wie du und ich … 

Für immer nichts … 

Für immer nichts … 

So wie der Wind, 

der deinen Duft nahm 

und leider verweht. 

Wie uns verwirbelte 

und uns für immer trennte … 

Es ist halt der Wind … 

Für immer nichts … 

Nur du und ich … 

Für immer nichts … 

So wie der Wind …

Ganz plötzlich weg … 

Als wären wir nichts … 

Wie ein Gedicht, 

unendlich für dich … 

Für immer nichts, 

und doch viel mehr …

So wie der Wind 

und niemand ist hier … 

Niemand ist hier,  

nichtmal der Wind, 

nichtmal dein Name, 

Nicht einmal ich … 

Kein Du und Ich … 

Wo ist der Wind, 

Wo bist du hin? 

Durch die Wolken 

und auf und davon … 

Alles so dicht, 

viel zu viel Nebel, 

ich sehe dich nicht … 

Wie so ein Kind, 

versteckst du dich …

Ich such den weg … 

Ich suche dich … 

So wie der Wind, 

er sucht das Licht, 

dass durch’s Dunkle 

durch Wolken bricht.

ich finde dich nicht … 

Ich sehe nichts, 

Ich sehe nichts … 

So wie der Wind, 

er findet nichts. 

Hat keinen weg.

Sinnlos und still, 

über das Meer. 

Bei Regen und Nachts, 

du fehlst mir so sehr, 

du fehlst mir so sehr … 

Ich fliege nicht mit … 

Nicht mit dem Wind … 

Dein Duft ist davon … 

Weiss nicht wohin 

ich ohne dich flieg, 

das bekomm ich nicht hin … 

Flieg nur nach Unten 

falls du abgestürzt bist, 

muss ich dich finden … 

Such nicht deinen Duft, 

vertrau nicht dem Wind. 

Ich spiele nicht mehr … 

So wie der Wind, 

Ja ganz alleine, 

suche ich dich. 

So wie ich schreibe, 

Unendlich für dich, 

Unendlich, so wie der Wind … 
Vincenzo Dei Leoni 

Vielleicht

Soll ich mich vorstellen?Oder nicht …

Ich mache es auf meine Art und schreibe, 

Vielleicht, 

als Stück …

Vielleicht bin ich Rentner,

Pensionierter Autor.

Mache nur einen Test hier,

Ausländer schreibt Deutsch …

Scheisst auf Grammatik und noch viel mehr.

In meiner karriere als Autor schrieb ich

‚Welche Blume duftet wie sehr‘ …

Vielleicht …

Vielleicht bin ich ja doch Ausländer,

weil mein Deutsch scheint krass schwer … 

Italienisch schreib ich tausend zeilen …

Schau mal mein Profil durch, 

da steht noch viel mehr … 

Anscheinend rede ich mit Wölfen

und rauche mit Indianern für Peace … 

Vielleicht liegt es ja daran,

Vielleicht auch nicht. 

Vielleicht bin ich ja Mutter von zwei Kindern …

Wohl eher zehn … 

Wenn ich eine Frau wär,

Ich wäre voll die Bitch …

Und wenn ich so kurz darüber nachdenke, ok, ich wäre lesbisch … 

Um es romantisch zu formulieren sage ich, 

ohne Frauen lebe ich nicht … 

Ok ich gestehe, bin männlich … 

Vielleicht bin ich ein Kavalier Anfang Dreißig,

Single, Verliebt.

Vielleicht auch verheiratet, zwei Kinder,

einer der seine Ehefrau betrügt.

Vielleicht schreib ich nur Storys,

erstell ein Online-profil.

Die alte schläft eh schon, 

Ich schreib ein paar Zeilen für mich.

Sonntags zum Frühstück mit meiner alten, 

Ficken, ein mal im Monat, 

deswegen schreib ich.

Vielleicht, erschiess ich mich,

Gleich morgen früh …

Würde es reichen,

mein Profil anzuschauen?

Einfach mal lesen,

Was der Bub denn so treibt?

Vielleicht ist es wirklich,

Einfach nur Schlau …

Vielleicht auch Saudämlich 

Ja dass bin ich auch.

Fehlerbehaftet und nicht nur der Text.

Vielleicht ist es Absicht,

vielleicht auch nicht …

Vincenzo Dei Leoni,

dass, bin ich …

Vielleicht,

mein Stück …

Vielleicht,

mein Glück …

Mein Name,

Again …

Warum denn nochmal?

Warum denn nicht …

Vielleicht bin ich höflich,

Vielleicht auch nicht.

Vielleicht akzeptier ich

keine Kritik.

Halte mich für unsterblich,

habe meine eigene Armee.

Niemand sieht sie da es Schutzengel sind.

Vielleicht,

dachte ich ewig,

Ich werde nie drauf gehen.

Die Armee war so riesig, 

dann waren es nur noch zehn.

Die letzten zehn werden unsichtbar,

selbst für dich.

Wenn einer wieder drauf geht,

das, siehst du nicht …

Hat mir gerade jemand geholfen oder vielleicht, 

war es nur Glück … 

Wie viele hab ich denn noch,

von meiner Armee …

Wann, ist es für mich …

Vielleicht, hab ich ja noch vier fünf 

für meinen Schutz …

Vielleicht, ist morgen schon Schluss …

Vielleicht, trifft morgen eine Kugel meinen Kopf. 

Vielleicht, 

mach ich lieber jetzt schluss …

Vielleicht, muss ich ja morgen früh noch zur Schul … 

Vielleicht,

aber ich verpasse bestimmt sowieso wieder, 

den abgefuckten scheiss bus. 

Scheiss drauf, ich spiel Streetball,

bei guter Musik.

Vielleicht,

bin ich ja auch das.

Vielleicht,

auch nicht … 

Verwirrend, verwirrend,

Vielleicht, ja doch nicht … 

Vielleicht steht es ja heimlich,

mitten im Hof.

Wie ein Maserati mitten in Leipzig,

und alle drehen sich um.

„Det is a Maserati!“,

„Ja, schon!“ …

Vielleicht reicht ja lesen,

bei meiner Person …

Vielleicht mal fragen,

ein freundliches „Hallo, …“.

Vielleicht antwortet dir ja nur ein Robot. 

Vielleicht, 

geht schon ewig als kleines ‚Stück‘.

Vielleicht ist das ja auch nur wieder ein Test. 

Wenn du bis hier schon gelesen hast, 

bist du durchgefallen,

und gehst gleich drauf. 

Zähl mal bis zehn, 

gleich kommen die Jungs, 

Deine Adresse wurde 

schon ewig gehackt, 

Setz schon mal Kaffe auf,

es gibt gleich Besuch … 

Vielleicht, komm ich …

Vielleicht komm ich auch nicht. 

Sitz lieber auf dem Sofa und esse Chips. 

Vielleicht auch Karottenstäbchen, 

vielleicht rauch ich Weed. 

Vielleicht, vielleicht, 

Vielleicht auch nicht … 

Vielleicht, sind wir ja zu dritt …

Ein Kanacke, ein Deutscher und ein Italiener, 

klingt wie ein Witz …

Vielleicht, vielleicht, 

Vielleicht bin ich alleine, 

Vielleicht bin ich ich … 
Vincenzo Dei Leoni 

Und alle vergessen dich schon

Wie ein Geist, der in meinen Gedanken spukt … Du tauchst auf in einem Moment, mit dem hast du doch gar nichts zu tun. Meine Gedankenwelt ist wohl dein Wohnort … Allerdings, nur dort … Mein Patenkind fragt mich, warum ich keine Freundin hab und ob ich denn noch nie eine hatte … „Doch mein Schatz, bei deiner Geburt war sie dabei … Kannst du dich noch an sie erinnern? Sie hat immer mit dir gemalt auf deinem Zimmer“ … Und während ich in seine Augen schaue denke ich ‚oh man, das ist doch noch gar nicht so lange her. Du bist erst fünf und du warst zwei als sie ging‘ … Und ich frage mich, warum denk Ich denn noch an dich … Immer wieder mal, taucht dein Geruch auf meinem Kissen auf … Immer wieder mal, bist du es, die mich in meinem Traum, aus meinem Traum raus haut … Immer wieder denk ich an dich und alle vergessen dich schon … Du warst doch was besonderes dachte ich, einfach unvergesslich, dachte ich … Und das leben fährt fort, auch ohne dich, merk ich sehr bedauerlich … Warum ist dann das aufwachen aus dem Traum wie Mord … Warum sterbe ich innerlich wenn ich deine Stimme zu hören glaub … Warum bist ausgerechnet du so tief in mir drinnen, dass ich deinetwegen heul … Nach Liebe kommt Hass und verflucht hab ich dich schon … Nach jedem Traum von dir und der Feststellung, dass du nicht an meiner Seite liegst … Ich deinen Duft, doch nicht riech … Und alle vergessen dich schon … Dass ich dich noch Liebe, sage ich nicht … Nur dass ich jedesmal sterbe wenn ich merke, dass du nicht bei mir bist. Dich nur dafür hasse, weil du mir noch heute eine Träne stiehlst … Mir das peinlich ist … Wie mein Patenkind würde ich gerne an dich denken … Diese Frau, kenn ich nicht … Da war ich wohl noch klein und auch ohne sie wurde ich alt … So wichtig war sie wohl nicht … Person gelöscht, auf nimmer wiedersehen … Wie schön muss es sein Kind zu sein … Alle vergessen dich schon … Aber ich bin wie ein Stein am Gehwegrand, du kickst ihn vor dich hin und steckst ihn irgendwann mal ein … Du warst meine Person, mein Halt … Und ich könnte dich dafür hassen, dass du mich in einen Fluss warfst … Doch ich muss mich bedanken da es kein See war und ich schon bald im Meer auf andere Steine traf … Doch in meinem Dasein als Stein, war deine Hand die einzige, die mich trug und warm hielt. Mir den Halt gab, den ein Stein eigentlich nicht verdient … Liebe ist kalt unter Steinen weil jeder Stein noch an seine Person glaubt, ihn auf der Wasseroberfläche sieht wenn er nach oben schaut … Auf eine Hand hofft, die ihn aus diesem kalten nass in warme Hände nimmt doch dass geschieht nicht … Jede zufällige Berührung fremder Haut war kalt und ich wusste, das ich wieder neben einem weiteren stein lieg … Ich hab den Ozean schon durch und roll jetzt wieder den Fluss rauf … Ich suche den Gehweg und hoffe, dass du wieder vorbei läufst … Für dich würde ich wieder, Fluss abwärts und durch den ganzen Ozean rollen … Und alle, vergessen uns schon … Doch ich weiss noch, wie du ich mich aus den Dreck hebst und wir zu zweit, einen sehr weiten warmen weg gingen … Ich vergesse dich, Niemals …
Vincenzo Dei Leoni