Gedanken während der Fahrt 

Das ist ein Teileiner kleinen Geschichte. 

Ein Teil, meiner Gedanken nach dem erlebten. 

Was davor geschah, 

werdet ihr noch lesen. 

Jetzt, beginne ich auf der Autobahn

irgendwo in Europa. 

Direkt losgefahren, völlig sprachlos. 

Ein Beifahrer, einer auf dem Rücksitz. Das Auto gehört keine Ahnung wem, aber ich fahre. 

„Wir müssen hier weg!“, schreien sie mich erst an … 

Bei zweihundertsechzig dann, „Fahr langsamer!“, 

doch ich bin bereits in meinen Gedanken. 

Kann nicht mal mehr sagen welcher von beiden es sagte. 

Mein Blick ging nach vorne, ins leere. 

Man redet mit mir doch ich sage kein Wort mehr.

Ich dachte an das von gerade eben. 

Weit weit vor mir, auf der rechten spur ein Lkw, ganz langsam. 

Mein logischster Gedanke, da rein knallen. 

Mit voller Geschwindigkeit hinten drauf. 

Ich mach die alle kalt. 

Ich war ja auch dabei. 

Der Lkw ist nur noch ein paar hundert Meter entfernt. 

Ich bin immer noch viel zu schnell. 

Wechsel auf die rechte Spur. 

Im Auto wird’s lauter und

ich schließ meine Augen. 

Doch das was ich sehe, 

sind meine Eltern an meinem Grabstein … 

Eine Frau schreit ganz laut Nein, 

doch es war keine im Fahrzeug. 

Ich reiß die Augen auf, 

vor mir freie Fahrt … 

Im Rückspiegel der Lkw … 

Wieso hab ich ihn verpasst? … 
Vincenzo Dei Leoni 

  

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